Fachpublikationen

Hier stellen wir eine Sammlung von Studien zu Sepsis bereit. Unser Ziel ist es, eine wertvolle Ressource zu bieten, indem wir Zugang zu den neuesten Erkenntnissen und Einblicken führender Expertinnen und Experten ermöglichen.

Publikationen zum Nationalen Aktionsplan gegen Sepsis

Im Jahr 2022 hat die Schweiz den Nationalen Aktionsplan Sepsis lanciert, um das Bewusstsein, die Prävention und die Behandlung dieser lebensbedrohlichen Erkrankung zu verbessern. Der Aktionsplan legt Strategien und Prioritäten fest, um die Ziele der World Sepsis Declaration 2030 zu erreichen. Er zielt darauf ab, Lösungen zu entwickeln, die auf die Bedürfnisse der Schweizer Bevölkerung und des Gesundheitssystems zugeschnitten sind, um die Behandlung und Genesung von Sepsis-Patientinnen und -Patienten zu verbessern.

Swiss Sepsis Report

Der Swiss Sepsis Report 2025 macht sichtbar, wie gross die Belastung durch Sepsis in der Schweiz ist. Er zeigt, dass Sepsis häufig, lebensbedrohlich und mit hohen Kosten verbunden ist, aber noch immer unterschätzt wird. Auf Basis aller Hospitalisierungsdaten aus Schweizer Akutspitälern von 2019 bis 2023 liefert der Bericht erstmals eine nationale Übersicht zu Häufigkeit, Sterblichkeit, Ressourcenverbrauch und direkten Spitalkosten. Damit schafft er eine wichtige Grundlage für mehr Aufmerksamkeit, bessere Entscheidungen und eine gezielte Weiterentwicklung der Sepsis-Versorgung.

Lancet-Serie zu Sepsis bei Kindern

Kinder in den ersten Lebensjahren haben das höchste Risiko für Sepsis. Weltweit betrifft etwa die Hälfte der geschätzten 50 Millionen Sepsisfälle pro Jahr Neugeborene, Kinder und Jugendliche. Die Folgen sind gravierend für Betroffene, Familien und Gesundheitssysteme. Gleichzeitig fehlen für Prävention, Diagnose und Behandlung pädiatrischer Sepsis in vielen Bereichen noch Wissen und Ressourcen. Die Lancet-Serie zur pädiatrischen Sepsis bündelt den aktuellen Wissensstand, benennt Lücken und zeigt Wege zur Verbesserung auf.

Nationale Schätzung zur Sepsis bei Kindern in US-Spitälern anhand klinischer Daten

Die Studie zeigt, wie stark Sepsis auch Kinder in Spitälern betrifft. Anhand klinischer Daten aus US-Krankenhäusern schätzen die Autorinnen und Autoren, dass es jedes Jahr zu mehr als 18 000 Sepsisfällen und über 1 800 Todesfällen bei Kindern kommt. Gleichzeitig macht die Studie deutlich, dass sich Sepsis mit standardisierten klinischen Daten besser erfassen lässt und damit auch Versorgung und Früherkennung gezielter verbessert werden können.

US-Studie zu Sterblichkeit und Lebensqualität nach septischem Schock bei Kindern

Diese US-Studie richtet den Blick auf das Leben nach einer Sepsis im Kindesalter. Sie zeigt, dass viele Kinder auch lange nach dem Spitalaufenthalt mit den Folgen kämpfen und ihre frühere Lebensqualität nicht rasch wieder erreichen. Damit macht sie deutlich, dass Sepsis bei Kindern nicht nur lebensbedrohlich ist, sondern oft auch langfristige Auswirkungen hat.

Norwegische Studie zur Rückkehr in den Beruf nach Sepsis

Die norwegische Studie zeigt, dass viele Betroffene nach einer Sepsis nicht rasch oder nicht dauerhaft ins Arbeitsleben zurückkehren. Sie macht deutlich, dass Sepsis nicht nur eine akute lebensbedrohliche Erkrankung ist, sondern oft auch langfristige gesundheitliche und soziale Folgen hat.

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