Denk an Sepsis. Rette Leben.

Welt-Sepsis-Tag am 13. September

Sepsis kann sich nach einer Infektion lebensbedrohlich entwickeln. Bei ungewöhnlicher oder rascher Verschlechterung: Denk an Sepsis. Hole Hilfe.

Vier Menschen. Vier Sepsis-Erfahrungen. Ein Appell: Denk an Sepsis. Rette Leben.

Vier Menschen erzählen, wie sie Sepsis erlebt haben. Vier persönliche Geschichten, die zeigen: Sepsis kann unterschiedliche Menschen treffen – und schnelles Erkennen und Handeln kann entscheidend sein.

1:44

Sie sehen derzeit einen Platzhalter. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass die Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Was ist Sepsis?

Sepsis ist ein lebensbedrohlicher medizinischer Notfall. Sie entsteht, wenn die Abwehrreaktion des Körpers auf eine Infektion ausser Kontrolle gerät und dabei eigenes Gewebe sowie lebenswichtige Organe schädigt. Am Anfang ist Sepsis oft schwer zu erkennen. Deshalb ist es wichtig, Warnzeichen ernst zu nehmen. Wenn Sie sich krank, ungewöhnlich schwach oder müde fühlen wie sonst nie, dann könnte es Sepsis sein. Das gleiche gilt, wenn Sie es bei einer Person in Ihrer Nähe beobachten.

Sepsis kann jeden treffen. Besonders gefährdet sind Neugeborene, ältere oder immungeschwächte Menschen sowie Personen mit chronischen Erkrankungen, schweren Verletzungen oder Verbrennungen. Auch nach einer überstandenen Sepsis bleibt das Risiko erhöht.

Bei Verdacht auf Sepsis gilt: sofort handeln und über die Notfallnummer oder eine Arztpraxis Hilfe holen. Fachpersonen können die Situation rasch beurteilen und die notwendige Behandlung einleiten.

Manuela Heymer, Angehörige

Mein damals achtjähriger Sohn Luis hatte eine Sepsis. Begonnen hat es mit den Windpocken. Diese führten zu einer schweren Infektion. Luis bekam plötzlich über 40 Grad Fieber und konnte kaum noch laufen. Glücklicherweise merkte unser Kinderarzt, dass es ernst war, und rief den Krankenwagen.

Manuela, Angehörige

Zur Geschichte von Manuela und Luis
Anton Löffel, Sepsis-Betroffener

Nach einer geplanten Operation wegen Sodbrennen war eine Naht undicht. Kurz darauf verlor ich das Bewusstsein. Mein Zustand verschlechterte sich zusehends und man stellte eine Sepsis fest. Ich lag neun Wochen auf der Intensivstation.

Anton, Sepsis-Betroffener

Zur Geschichte von Anton
Lilian Robert, Sepsis-Betroffene

In zwei Jahren habe ich dreimal eine Sepsis überlebt. Alles hat mit Infektionen von Blase oder Nieren begonnen. Beim ersten Mal fand mich mein Mann. Ich war unglaublich müde und schon fast nicht mehr ansprechbar. Beim zweiten Mal wurde meine Lunge dauerhaft geschädigt.

Lilian, Sepsis-Betroffene

Zur Geschichte von Lilian
Simonetta Angelucci, Sepsis-Betroffene

Ich wollte mit einer Infusionskur etwas für meine Gesundheit machen. Stattdessen fühlte ich mich todkrank und erlitt eine Sepsis. Die Infusion war verunreinigt. Innerhalb von Minuten ging es mir immer schlechter. Der Arzt begriff sofort und organisierte Hilfe.

Simonetta, Sepsis-Betroffene

Zur Geschichte von Simonetta

Neuer Verein «Sepsis Schweiz» pünktlich zum Welt-Sepsis-Tag

Der neue Verein «Sepsis Schweiz» setzt sich dafür ein, dass Sepsis breiter bekannt, früher erkannt und besser behandelt wird. Betroffene möchten mit dem Verein für mehr Vernetzung und direkte Hilfe sorgen. Der Verein ist aus der Betroffenen- und Familiengruppe des Swiss Sepsis Program (SSP) hervorgegangen.

Aktivitäten und Events 2026

Während des ganzen Septembers: Podcast-Reihe Swiss Sepsis September

Im Podcast Aftershock Still aLIVE sprechen Heike Spreter-Krick und Mariah Mckimbrough jeden Dienstag während des ganzen Septembers 2026 mit verschiedenen Fachpersonen und Betroffenen aus der Schweiz:

  • Dr. Marco Rossi, Infektiologe, Spurensucher mit feinem Gespür
  • Dipl. Arzt Martin Ulrich, Chirurg, der sofort handelt, wenn’s drauf ankommt
  • PD Dr. Christine Thurnheer, Infektionlogin, die sich für das Swiss Sepsis Program engagiert
  • Anton Löffel, Sepsis‑Überlebender, Stimme mit Herz und Nachdruck

Zum Podcast

13. September, 17.30 Uhr: Insta-Live auf unserem Instagram-Kanal

Roger van Klaveren erzählt von seinem WALK for SEPSIS Prävention von Basel nach Gran Canaria live aus Gran Canaria.

Rogers Geschichte

Swiss Sepsis Program auf Instagram

19. September: Trofeo Elia Epifanio

Das Benefiz-Kartrennen in Erinnerung an Elia Epifanio, der 2023 im Alter von 14 Jahren an einer Sepsis verstorben ist, findet in Wohlen AG statt.

Trofeo Elia Epifanio

24. Oktober: Kispi-Ball 2026 zum Thema Sepsis

Charity-Veranstaltung zugunsten der Schweizer Kindermedizin veranstaltet vom Baur au Lac in Zusammenarbeit mit dem Universitäts-Kinderspital Zürich.

Kispi-Ball

3. November, 19.30 Uhr: Öffentlicher Fachvortrag zum Thema Sepsis des Samaritervereins Mellingen

Der Fachvortrag mit Unterstützung von Fachpersonen des Swiss Sepsis Program und Personen aus der Betroffenen- und Familiengruppe findet in Mellingen statt.

Samariterverein Mellingen

Erfahre mehr über den Welt-Sepsis-Tag

Der Welt-Sepsis-Tag findet jedes Jahr am 13. September statt. Die Global Sepsis Alliance hat ihn 2012 ins Leben gerufen. Weltweit werden Veranstaltungen und Aktionen durchgeführt. Sie machen auf Sepsis aufmerksam und informieren über Prävention, Früherkennung, Behandlung und Nachsorge.

Der Tag erinnert auch daran, wie wichtig bessere Information, Unterstützung und Nachsorge für Menschen sind, die Sepsis überlebt haben, sowie für ihre Angehörigen.

Mache mit und organisiere deine eigene Veranstaltung.

Unser Newsletter

Bleiben Sie auf dem Laufenden